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Feuerwehrkommandant

Daniel Schmid
Rebenstrasse 22
8360 Eschlikon
Tel. 071 971 36 24

Mobile 079 620 37 86
Geschäft: 058 357 45 66
daniel.schmidNULL@allianz-suisse.ch

  

Dani Schmid wird neuer Kommandant


Mit Dani Schmid übernimmt ein erfahrener Feuerwehrmann das Kommando der Feuerwehr Eschlikon. Ab Januar 2019 tritt er sein Amt an und stellt sich voller Elan den neuen Herausforderungen.

Dani Schmid ist ein bekanntes Gesicht in der Feuerwehr Eschlikon. Seit 2007 ist er als Gruppenführer dabei und später als Offizier des Löschzugs, wo er für den Funk und den Verkehr zuständig ist. Nun tritt er per Januar 2019 das Amt als Feuerwehrkommandant in Eschlikon an. Dani Schmid löst Roland Stäheli ab, dem an anderer Stelle für sein langjähriges Engagement gedankt wird. Erfahren Sie mehr über den neuen Kommandanten Dani Schmid im persönlichen Interview:

Wie sind Sie Feuerwehrmann geworden?

Dani Schmid: Vor 15 Jahren habe ich einen Informationsabend der Feuerwehr Wil besucht und bin direkt eingetreten. Das war 2003. Nachdem ich in meiner Geburtsgemeinde Wiesendangen den Samariterverein präsidiert hatte, suchte ich mit dem Umzug in die Region Wil eine neue Aufgabe, bei der ich mich direkter für die Öffentlichkeit einsetzen kann.

Hatten Sie damals bereits eine Feuerwehr-Karriere vor Augen?

Dani Schmid: Nein überhaupt nicht. Es hat sich so ergeben. Im Laufe der Zeit wurden mir Führungsqualitäten attestiert, was mich überraschte und zugleich freute, und so kamen weitere Kaderausbildungen dazu.

Was reizt sie an der neuen Aufgabe als Feuerwehrkommandant?

Dani Schmid: Es war, wie gesagt, nicht mein vordringliches Ziel, Kommandant zu werden. Meine Voraussetzungen und Qualifikationen insbesondere der Führungserfahrung haben mich zum Favoriten für den Posten gemacht. Gerne nehme ich die Herausforderung an und freue mich auf meine neue Rolle innerhalb der Feuerwehr. Mein Antrieb ist nach wie vor, etwas Konkretes für die Bevölkerung zu leisten.

Welche besonderen Herausforderungen stehen voraussichtlich an?

Dani Schmid: Da gibt es mehrere Bereiche. Wir brauchen weitere Feuerwehrleute, um eine schlagkräftige Truppe zu bleiben. Eschlikon verfügt über ausreichend Kader, benötigt aber vor allem Mannschaftmitglieder. Dabei sind Frauen wie Männer zwischen 18 und 45 Jahren willkommen. Wer das liest und sich angesprochen fühlt, darf sich gerne bei uns melden! Ein weiterer Punkt ist das Wachstum von Eschlikon. Es entstehen neue Siedlungen mit zusätzlichen Einwohnenden, die es im Notfall zu sichern gilt. Hinzu kommt die aufwändiger werdende Materialkontrolle und Wartung. Das geht von den Fahrzeugen bis hin zu Seilen, Stricken und Leitern. Neue Regeln des Kantons sehen die Trennung von verschmutztem und sauberem Material vor, um den Gesundheitsschutz in Bezug auf Feinstaub für die Feuerwehrbesatzung sicherzustellen.

Was ist Ihnen wichtig?

Dani Schmid: Disziplin und Zuverlässigkeit sind wichtige Grundvoraussetzungen für den Feuerwehrdienst. Wir müssen uns gegenseitig zu Einhundertprozent vertrauen können. Zudem sollen die Übungen regelmässig besucht werden, um für den Ernstfall bereit zu sein. Ich schätze aber auch den geselligen Teil der Feuerwehr. Nach der grossen Angriffsübung im Sommer gibt es jeweils einen Grillplausch. Das ist eine schöne Gelegenheit, um Erfahrungen, Meinungen und Ideen informell auszutauschen. Gerne geniesse ich dann eine gute Zigarre.

Wie lässt sich der Feuerwehrdienst mit dem Beruf und der Familien vereinbaren. Stossen Sie manchmal an Ihre Grenzen?

Dani Schmid: Keineswegs! Der Feuerwehrdienst beansprucht gleich oder sogar weniger Aufwand als ein Verein, wo man sich wöchentlich trifft. Wir haben je nach Funktion jährlich nur gerade acht Übungen. Hinzu kommen Einsätze in Ernstfällen, die glücklicherweise rar sind. Meine Frau Barbara unterstützt mich und hält mit den Rücken frei, weil sie weiss, dass die Feuerwehr einen wichtigen Auftrag für die Öffentlichkeit erfüllt. Mein ältester Sohn freut sich bereits, in die Feuerwehr zu kommen, wenn er alt genug dafür ist. Neben Familie, Beruf und Feuerwehr bleibt mir noch genug Zeit, im Organisationskommitee der ESWA als Personalchef mitzuwirken.

Sie sind Asthmatiker. Schränkt Sie das im Feuerwehrdienst ein?

Dani Schmid: Die Aufgaben in der Feuerwehr sind sehr vielfältig. Eine vermeintliche Beeinträchtigung ist in der passenden Aufgabe keine mehr. Der Atemschutztrupp wäre sicher nicht der richtige Ort für mich, aber im Bereich Funk und Verkehr oder in der Führungsunterstützung/Führung bringe ich uneingeschränkten Einsatz. Mein Beispiel beweist, dass es für fast alle einen Platz in der Feuerwehr gibt und eine gesundheitliche Einschränkung kein Hindernis sein muss. Beim Aufnahmeverfahren von neuen Feuerwehrleuten wird das geprüft.

Wer seit vielen Jahren Feuerwehrdienst leistet, hat bestimmt besondere Geschichten auf Lager. Lassen Sie uns daran teilhaben?

Dani Schmid: Da muss ich überlegen − spontan fällt mir ein Erlebnis aus der Zeit meiner Grundausbildung in Wil ein. Während einer Übung ging ein Grossbrandalarm ein, für den dringend Unterstützung gesucht wurde. Wir waren ganz frisch in der Feuerwehr und wurden nach dem Motto «wer hat schon mal … » angefragt und so landete ich mitten in einem Ernstfall und regelte den Verkehr. Das war Adrenalin pur und gab mir die Bestätigung, dass ich bei der Feuerwehr genau das fand, was ich gesucht hatte, nämlich den direkten Einsatz für die Bevölkerung.

Die Gemeinde Eschlikon wünscht dem angehenden Feuerwehrkommandanten Dani Schmid einen guten Start in seiner neuen Aufgabe. Es ist ein beruhigendes Gefühl, eine intakte Feuerwehr in der Gemeinde zu haben, die sich engagiert und mit Zivilcourage für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzt.

Zur Person  
Name Daniel Schmid
Jahrgang 1971
Zivilstand verheiratet mit Barbara, 3 Kinder
Wohnort Eschlikon
Beruf Versicherungsberater bei Allianz
Feuerwehr seit 2003 in Wil, ab 2007 in Eschlikon
Freizeit Familie, Skifahren, OK ESWA, Grillieren, Zigarren und Rotwein

 



Roland Stäheli als Kommandant verabschiedet


Seit 1991 war Roland Stäheli aktiver Feuerwehrmann in Eschlikon. Von 2014 bis 2018 leitete er als Kommandant die Geschicke der lokalen Feuerwehr. Er zieht ein positives Fazit und blickt dankbar zurück.

Roland Stäheli fasst zusammen: «Ich habe die Feuerwehr stets gerne und mit Stolz repräsentiert». Er erinnert sich an den Tag der offenen Tür 2013, als das neue Feuerwehrdepot eingeweiht wurde. Damals wusste er bereits, dass er die Leitung ein Jahr später übernehmen würde. «Die Leute kamen in Scharen und staunten über die beiden gezimmerten Holzhäuschen ‘Fürio und Züsli’ und die Demonstration einer Brandentwicklung», merkt er an. Zwei Jahre dauerte die Eruierung und Anschaffung eines Mannschaftstransporters und eines Atemschutzfahrzeugs. 2016 wurden sie eingeweiht. «Wir haben bei den Transportern um jedes Kilo gerungen, damit das Gesamtgewicht unter 3.5 Tonnen bleibt und mit einem normalen Fahrausweis gelenkt werden darf», erklärt Roland Stäheli und ergänzt, dass das aussergewöhnliche Fahrzeug noch immer von auswärtigen Feuerwehreinheiten bestaunt werde. Als weiterer Meilenstein nennt er die Zusammenarbeit mit der Nachbarsfeuerwehr Balterswil. «Ich bin eher ein Macher, als ein Redner und muss nicht im Mittelpunkt stehen», erzählt Roland Stäheli. Jetzt sind die Kinder ausgeflogen. Der aktive Feuerwehrdienst ist beendet: «Ich freue mich auf Ausflüge und Reisen zusammen mit meiner Frau Karin».

«Es war eine gute Zeit …»

Roland Stäheli zieht ein positives Fazit: «Es war eine gute Zeit. Ich durfte stets auf die Unterstützung der Gemeinde zählen. Dafür bedanke ich mich bei Gemeidepräsident Hans Mäder, Finanzvorsteher Alexander Kredt und den hilfsbereiten Damen am Empfang». Er dankt auch all seinen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden und wünscht seinem Nachfolger Dani Schmid einen guten Start.

Einmal Feuerwehr – immer Feuerwehr

Im Hintergrund bleibt Roland Stäheli der Feuerwehr für verschiedene Projekte erhalten. So entwickelt er beispielsweise seit sechs Jahren Einsatzplanungen für grössere Wohneinheiten und Industriebauten. Aktuell bringt er seine Erfahrung für die Überbauung Lindenacker ein.


Hans Mäder und Alexander Kredt verabschieden Feuerwehrkommandant Roland Stäheli.

Grusswort des Gemeinderats Eschlikon

Im Namen der politischen Gemeinde Eschlikon verdanken wir Roland Stäheli für sein Engagement für die Sicherheit der Eschliker Bevölkerung. Seit 1991 hat er sich in der Feuerwehr Eschlikon verdient gemacht. Wir wünschen Roland Stäheli alles Gute für die Zukunft.

Hans Mäder, Gemeindepräsident