Direkt zum Inhalt springen

Accesskeys

Unternavigation

Pressespiegel

Tagblatt, 02. Juli 2010

"Der soziale Aspekt zählt"


Vor 18 Jahren startete Letizia Bänziger den Mittagstisch für Senioren in Eschlikon. Viele Gäste kommen seitdem immer wieder, einige haben kaum einen Mittagstisch verpasst.

Eschlikon. Nicht selber kochen müssen, ein schmackhaftes Essen in geselliger Runde geniessen und den Kontakt unter Gleichgesinnten pflegen – Gründe, um beim Senioren-Mittagstisch, welcher jeden zweiten Mittwoch des Monats im Gasthof Post in Eschlikon durchgeführt wird, dabei zu sein. «Bei uns sind Alleinstehende und Ehepaare im Seniorenalter aus dem Einzugsgebiet der Gemeinde Eschlikon willkommen. Auf Wunsch werden sie zu Hause abgeholt und wieder heimchauffiert», erläuterte Letizia Bänziger. Sie rief den Senioren-Mittagstisch auf privater Basis ins Leben und organisiert diesen seither ehrenamtlich.

Taten statt Worte

Vor 18 Jahren wurde der Senioren-Mittagstisch im «Löwen» in Eschlikon gestartet. Seit Januar 1999 finden sich die Gäste im Wintergarten des Gasthofs Post zusammen. «Im Durchschnitt sind es 35 Seniorinnen und Senioren, welche sich zusammenfinden. Nebst dem gemeinsamen Mittagessen stehen natürlich die Kommunikation und die Pflege der Kameradschaft unter Gleichgesinnten im Vordergrund», erläuterte Letizia Bänziger. Ihr zur Seite stehen zahlreiche Helfer, wie zum Beispiel die langjährigen Chauffeure Werner Strasser und Gerhard Böbel, welche die Gäste bei Bedarf chauffieren und wie Letizia Bänziger ebenfalls ehrenamtlich tätig sind.

Gründe, sich zu treffen

«Ich brauche Leute um mich», erklärt die 96-jährige Klara Ackermann, welche natürlich zur treuen Senioren-Gästeschar gehört und sich jedes Mal auf dieses Treffen freut. Von Anfang an mit dabei ist die 86-jährige Maria Ackermann, die in all den Jahren nur einmal fehlte. Auch sie möchte dieses Treffen nicht missen. «Man hat die Gelegenheit, sich über aktuelle Themen zu informieren, zu schwatzen, zu diskutieren und natürlich das Essen zu geniessen.»

«Wir kommen sehr gerne und geniessen die Gesellschaft. Zudem brauchen unsere Frauen für einmal nicht hinter dem Kochherd zu stehen», waren sich Peter Rohrer und Hans Stäheli einig. «Solange es die Gesundheit zulässt, bin ich beim Senioren-Mittagstisch mit dabei. Einerseits treffe ich da immer wieder Kolleginnen, andererseits kommt etwas Abwechslung in den Alltag», so Anna Inauen.

«Für mich ist es jedes Mal ein Fest. Man ist richtig zu Hause hier», hob Frieda Schmid hervor, welche ihren Lebensabend im Alters- und Pflegeheim in Eschlikon verbringt und etwas Abwechslung zu schätzen weiss.

Gemütliches Beisammensein

Für viele geht es nach dem Mittagsmahl bald wieder heimwärts. Für die Jassfreunde liegen aber schon Teppich, Karten und Schiefertafel samt Kreide bereit. Andere wiederum haben sich lange nicht mehr gesehen und haben sich viel zu erzählen. «In der Weihnachts- und Fasnachtszeit werden zusätzliche Angebote ins Programm integriert. Doch steht beim Senioren-Mittagstisch stets der soziale Aspekt im Vordergrund», betonte Letizia Bänziger. (pd.)

Eine Publikation des Tagblattes



Tagblatt, 18. Juni 2010

Ein Votum für mehr Sicherheit

 

Der Plan zeigt eine Übersicht der möglichen Verkehrsführung mit einer Spur für Radfahrer (rosa eingezeichnet) ausserhalb des Kreisels. Plan: zVg.
 
An der Kreuzung Hörnlistrasse – Bahnhofstrasse in Eschlikon treffen Autos, Lastwagen und Schüler zusammen. Das Problem soll durch den Bau eines Kreisels entschärft werden.
Monique Stäger

Eschlikon. Die Verkehrssituation an der Kreuzung Hörnlistrasse – Bahnhofstrasse ist ein Thema, welches die Bevölkerung und die Gemeindeverantwortlichen von Eschlikon schon seit längerem beschäftigt. Zum einen führt der Schulweg über diesen angespannten Verkehrsknotenpunkt, zum anderen wird er von angrenzenden Unternehmen wie der Inno Recycling AG, der Firma Schmid AG oder der Tanklogistik Eschlikon AG mit Lastwagen befahren.

Zwei Varianten

Wie Gemeindeammann Robert Meyer auf Anfrage der Wiler Zeitung bestätigt, hat das Kantonale Tiefbauamt dem Gemeinderat den Entwurf für die Verbesserung der Situation an dieser Kreuzung unterbreitet. «Wir haben im Gemeinderat zwei Varianten diskutiert», so Meyer.

Das eine Projekt habe eine Einspurstrecke auf der Hörnlistrasse vorgesehen, bei der die Rechtsabbieger Richtung Sirnach und die Linksabbieger Richtung Aadorf und Bahnhof voneinander getrennt wären. Für Radfahrer wäre zwischen den beiden Einspurstrecken ein Radstreifen geplant. Von dieser Variante erhoffe man sich weniger Rückstau und somit eine Verkehrsberuhigung.

In der zweiten Variante soll ein Kreisel die notwendige Entlastung bringen und den Schulweg sicherer gestalten. «Der Veloverkehr wird bei dieser Variante separat geführt, die Velofahrer müssen nicht durch den Kreisel fahren, sondern können einen Velostreifen befahren, der parallel zu den Fussgängerstreifen die Strasse kreuzt», erklärt Robert Meyer.

Sicherheit für Radfahrer

Der Gemeinderat bevorzuge die Kreisel-Variante und habe diese als Empfehlung an das Kantonale Tiefbauamt zurückgegeben, bestätigt Robert Meyer. Ausschlaggebend für diesen Entscheid sei die Sicherheit gewesen. «Im Projekt mit der Einspurstrecke wären die Velofahrer zwischen den Autokolonnen und Lastwagen eingeklemmt gewesen», bemängelt Meyer die fehlende Sicherheit mit Blick auf die Velofahrer. Allerdings wäre diese Variante kostengünstiger, bestätigt er.

Die Kosten für diese Strassenerweiterung werden vom Kanton und von der Gemeinde getragen. Wie hoch die Kosten für die Gemeinde Eschlikon sein werden, ist noch unklar. «Die zweite Etappe der Sanierung der Bahnhofstrasse steht noch an. Von Volg bis Raiffeisenbank soll die Strasse saniert werden, dies betrifft auch den Einlenker bei der Hörnlistrasse. «Die Projekte werden zusammengeführt, es wird eine Gesamtsumme geben», weiss Meyer. «Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf einige Hunderttausend Franken.»

Gemäss Finanzplan des Kantons soll im Jahr 2011 mit den Bauarbeiten begonnen werden. «Die Tour de Suisse macht im nächsten Jahr Halt im Hinterthurgau, es sind einige Zusatzschlaufen geplant. Sollte Eschlikon von der Streckenführung der Tour de Suisse tangiert werden, wäre ein Arbeitsbeginn nach der Sommerpause wahrscheinlich», so Robert Meyer.

Eine Publikation des Tagblattes

 

 


 

Tagblatt, 17. Juni 2010

«Wir wollen am Ball bleiben»

Der Jugendtreff Utopia in Eschlikon ist seit rund fünf Jahren alle zwei Wochen Anziehungspunkt für die Dorfjugend. Nun soll das Angebot erweitert werden, der Treff soll wöchentlich geöffnet sein.

Monique Stäger

Eschlikon. Der bunt bemalte Baustellenwagen des Jugendtreffs Utopia steht auf einem Wiesenstück hinter dem «Frohsinn» in Eschlikon. Das Gras rund um den Wagen ist hochgewachsen, die Szenerie wirkt etwas trostlos. Sind die Benutzer ausgezogen? «Nein, ausgezogen sind wir nicht ganz, aber teilweise umgezogen», erklärt Stephan Wälti. Der Eschliker ist Präsident der Jugendkommission, und seit einiger Zeit leitet er interimsmässig den Jugendtreff Utopia.

Angebot ausbauen

Betreut wurde der Treff anfangs von Eltern, zusammen mit Vertretern der Jugendkommission. Ab 2008 konnte Diego Alessi, Schulsozialarbeiter in Weinfelden, für das Amt des Jugendtreffleiters gewonnen werden. Nachdem Alessi aus beruflichen Gründen den Treff nicht weiter betreuen konnte, schien sich eine neue Lösung abzuzeichnen. Diese zerschlug sich dann aber, und so hat Stephan Wälti seit rund einem halben Jahr die Leitung des Treffs übernommen. «Wir möchten die Stelle aber baldmöglichst wieder besetzen», bekräftigt der Sozialpädagoge. Das Angebot des Jugendtreffs soll sogar erweitert werden.

«Wir haben in den vergangenen fünf Jahren festgestellt, dass der Jugendtreff ein Bedürfnis bei den Jugendlichen ist und sie auch nachfragen, ob wir nicht häufiger öffnen können», resümiert Wälti. So seien jetzt Bestrebungen im Gang, wöchentlich einen Treff anzubieten und das nicht nur für Oberstufenschüler, sondern auch für Primarschüler der fünften und sechsten Klasse. «Es ist auch wichtig, die Jungen regelmässig zu sehen, damit man am Ball bleiben kann», weiss der Sozialpädagoge. Nur bei regelmässigen Kontakten kämen auch Gespräche in Gang, und man habe einen guten «Draht» zu den Jugendlichen. Deshalb sucht die Jugendkommission einen Leiter oder eine Leiterin mit einem Pensum von 20 bis 30 Prozent für den Jugendtreff. «Wir möchten in einer einjährigen Pilotphase prüfen, ob das erweiterte Angebot greift.»

Was lange währt

Der Jugendtreff kann auf eine mehrjährige, bewegte Geschichte zurückblicken, Stephan Wälti ist ein Mann der ersten Stunde. «Vor gut zwölf Jahren wurden erstmals Stimmen laut, die einen Jugendtreff forderten», blickt Wälti zurück. «Eine Interessengemeinschaft brachte ein fertiges Projekt vor die Gemeindeversammlung, dort wurde dieses jedoch aus Kostengründen bachab geschickt.»

Einige Jahre später entstand aus dem Elternverein erneut eine Gruppierung, die sich mit einem Jugendtreff befasste. Diesmal sei man einen anderen Weg gegangen, man habe zuerst auf Gemeindeebene zu einer Jugendkommission angeregt. Als diese dann verwirklicht wurde, konnten weitere Schritte in Richtung Jugendtreff gemacht werden. Vor rund fünf Jahren haben die Verantwortlichen der Jugendkommission dann im Rahmen der «72-Stunden-Aktion» zusammen mit dem Cevi und vielen freiwilligen Jugendlichen einen Baustellenwagen zu einem Jugendtreff umgestaltet. «Es war ein tolles Erlebnis», erinnert sich Wälti. Die Jugendlichen hätten unter Mithilfe des örtlichen Gewerbes ihre kreativen Ideen realisiert. Da stand er nun, der Baustellenwagen, doch dem Ansturm der Jugendlichen, die den Treff besuchen wollten, konnte er nicht lange standhalten. «Bei schönem Wetter konnte man draussen sitzen, doch bei Regen mussten wir ausweichen.»

Dauerhaftes Provisorium

Die Räume des «Frohsinns» sind seit über drei Jahren ständiges Provisorium für den Jugendtreff Utopia. Ein Fussballkasten, Tische, eine Bar und aus dem Nebenraum angeschleppte Sofas sorgen für ein jugendgerechtes Ambiente. Die kleine Bühne wird für Auftritte von Schülerbands genutzt. «Wir bieten jeden Monat eine kleine Veranstaltung an wie Konzerte oder Disco», so Wälti. Im Schnitt besuchen zwischen 20 und 30 Jugendliche alle zwei Wochen den Treff, wenn ein spezielles Programm geboten wird, können es auch mehr sein. Die Tage des «Frohsinns» sind gezählt, aus verkehrstechnischen Gründen muss er abgerissen werden. Seit gut zwei Jahren sei man auf der Suche nach einem neuen Raum.

Der Jugenddtreff ist alle zwei Wochen samstags von 19.30 bis 22.30 geöffnet.


Eine Publikation des Tagblattes

 


 

Tagblatt, 4. Juni 2010

Stimmbürger «verbinden» sich

 

Die zweijährige Vorarbeit des Gemeinderates von Eschlikon wurde belohnt. Die Stimmbürger stimmten dem Kreditantrag für ein gemeindeeigenes Glasfasernetz in der Höhe von 5,5 Millionen Franken mit 142 Ja- zu 90 Nein-Stimmen zu.
Bettina Bellmont

Eschlikon. Das Gesicht des Gemeindeammanns von Eschlikon strahlte bereits vor Beginn der Gemeindeversammlung am Mittwochabend angesichts der zahlreich erschienenen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger – mit insgesamt 274 Stimmberechtigten (rund 10 Prozent) ein ungewohntes Hoch.

Robert Meyers Strahlen erreichte seinen Höhepunkt, als die Anwesenden das Haupttraktandum den Kreditantrag für den Bau eines gemeindeeigenen Glasfasernetzes trotz 90 Nein-Stimmen klar annahmen. Wie bei einem Hollywoodstar fehlten ihm danach «einfach die Worte». 

Trotzdem blieb Robert Meyer genügend Luft, um sich für «dieses grossartige Vertrauen in den Gemeinderat» zu bedanken.

Verschiebungs-Antrag abgelehnt

Bis zu diesem Punkt war es am Mittwoch jedoch ein weiter – und vor allem langer – Weg für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Obwohl der Gemeinderat von Eschlikon bereits vor einem Monat an einem Informationsabend einem grossen Teil der Bevölkerung Fragen bezüglich des möglichen Baus beantworten konnte, legte Adrian Stutz, Ressortleiter der Technischen Werke, noch einmal alle Gründe für den Entscheid, als Gemeinde ein Glasfasernetz aufzubauen, dar.

Als wichtiger Punkt nannte er hierbei die bessere Koordination beim Tiefbau und die damit einhergehende Kostenersparnis, wie auch die Möglichkeit, durch das für alle Telekommunikationsanbieter offene Netz ein «natürliches Monopol» zu schaffen, welches den Endverbraucher auch unabhängiger von den Riesen Swisscom und Cablecom mache. In Gesprächen mit diesen zwei Anbietern habe sich gezeigt, dass beide in nächster Zeit keine Absichten zeigen würden, von dem Glasfasernetz der Gemeinde Gebrauch zu machen. Als Alternativen gelten Sunrise, Orange und die Technischen Betriebe Wil.

Mit einer Klausel in den Verträgen mit den Endbenutzern möchte der Gemeinderat dennoch sicherstellen, dass nach Anschluss das Glasfasernetz auch benutzt werde. Diese «goldenen Fesseln», wie sie in der Diskussion ein Votant nannte, würden aber nicht in Kraft treten, wenn die Dienste über das Glasfasernetz nicht dem Preis und dem Angebot der anderen Kabelanschlüsse entsprechen werden, betonte Robert Meyer. Der Antrag von Jürg Stänz vom Forum «Besorgte Bürger», das Projekt auf später zu verschieben, damit der Gemeinderat unklare Punkte genauer ausarbeiten könne, wurde von einigen Votanten begrüsst. Diese fürchteten, dass der erarbeitete Businessplan zu wenig transparent und zu optimistisch sei. So musste Adrian Stutz dann auch zugeben: «Sollten alle Stränge reissen und wir die Notbremse nicht mehr ziehen können, dann müsste der Steuerzahler geradestehen.»

Weitere Gespräche führen

Dieses Risiko wollten 113 Stimmbürger vorerst nicht eingehen. Sie wurden jedoch mit 129 Nein-Stimmen überstimmt. Der zweit Antrag des Gemeinderates, für das Projekt eine AG zu gründen, wurde während der Versammlung zurückgezogen. Einstimmig wurde auch die Jahresrechnung angenommen.

Adrian Stutz hofft nun, die ersten Verträge mit Hauseigentümern bis spätestens zur Eröffnung der Gewerbeausstellung Eswa im November ausgearbeitet und abgeschlossen zu haben. Mit Swisscom und Cablecom sollen weiter Gespräche geführt werden.

Eine Publikation des Tagblattes

 


 

Dienstag, 9. Januar 2007

Antwort einer Zehnjährigen

Sportlerehrungen und Geburtstagsparty am Neujahrs-Apéro

Eschlikon. Vergangenen Sonntag folgte Gross und Klein der Einladung von Gemeindebehörden und Kulturkommission zur Neujahrsbegrüssung und Geburtstagsfeier.
Monique Stäger
Heliumgefüllte Luftballone in den Gemeindefarben schwebten an der Decke und bildeten ein rot-gelb-schwarzes Kuppeldach über den zahlreichen Eschlikern, die sich in der Turnhalle Bächelacker drängten. Sie alle waren der Einladung zum Neujahrs-Apéro und zur gleichzeitigen Feier des zehnten Geburtstags ihrer Gemeinde gefolgt. Jung und Alt stand in Gruppen und Grüppchen zusammen, auf das neue Jahr anstossend und in angeregte Gespräche verwickelt.
Die Feier wurde eröffnet mit dem Auftritt der Sternsinger, die als Könige verkleidet, Segen und gute Wünsche zum Jahresbeginn brachten. Anschliessend durften sich die anwesenden Kinder vom Zauberer Hannes entführen lassen, er hatte für sie ein unterhaltsames Programm vorbereitet.
Gemeindeammann Robert Meyer begrüsste die Anwesenden und zeigte sich erfreut, dass sich die Gemeindemitglieder in solch grosser Zahl zur Feier eingefunden hatten.

Zehn Jahre alt

«Genau an Neujahr wurde unsere Gemeinde zehn Jahre alt», erinnerte der Gemeindeammann die anwesenden Gäste. Er dankte allen, die dazu beigetragen hatten, Eschlikon zu einer gut funktionierenden Gemeinde zu machen. Er lobte die schöne Landschaft, die Infrastruktur, die Schulen auf allen Stufen und erwähnte die drei Kirchen und unzähligen Vereine. «Mit allem was wir tun, aber auch mit allem was wir nicht tun, sind wir verantwortlich», sinnierte das Gemeindeoberhaupt. Er habe deshalb bewusst auf einen Rückblick und eine Vorschau in seiner heutigen Rede verzichtet. Vielmehr habe er mit der Gemeinde Zwiesprache gehalten und sie nach ihren Wünschen befragt, erklärte Robert Meyer schmunzelnd.
Seine «Gesprächspartnerin» habe ihm für eine Zehnjährige erstaunlich reife Antworten gegeben. Wertschätzung, Rücksicht und Toleranz der Einwohner untereinander und die Tatsache, dass die Suche nach Gemeinderätinnen und Gemeinderäten so schwierig sei, das seien Wünsche und Anliegen der Gemeinde an ihn gewesen. «Frage dich nicht, was Eschlikon für dich tun kann, sondern was du für Eschlikon tun kannst», lehnte sich Robert Meyer zusammenfassend an das berühmte Kennedy-Zitat an. Den Schlusspunkt seiner Rede setzte er mit einem lauten «Happy Birthday Eschlikon». Eine überdimensionale Geburtstagstorte wurde unter grossem Applaus hereingerollt und unter den Anwesenden verteilt.

Einzelsportler und Vereine

Einen Höhepunkt bildete die Ehrung der erfolgreichen Sportler. Zahlreiche Einzelsportler durften auf der Bühne Applaus entgegennehmen. Zum hervorragenden Abschneiden im Vereinsturnen an der Thurgauer Meisterschaft, gratulierte das Moderatorenduo aus dem Gemeinderat, Mirjam Schär Vogel und Philipp Schwager, der Geräteriege Eschlikon. Anerkennung erhielt der Turnverein Eschlikon für seinen grossartigen Sieg am Kantonalturnfest. Auf einer Grossleinwand zeigten die Organisatoren einen Video der herausragenden Barrenübung vom Turnfest. Die Perfektion dieses Beitrags begeisterte die anwesenden Gäste, sie spendeten dem TV Eschlikon nochmals spontanen Applaus.

Copyright © St.Galler Tagblatt
Eine Publikation der Wiler Zeitung


 

 

 

 

 

 

Ausschnitte aus der Regionalzeitung: Neujahrs-Apero, Sportliche Energiestadt Eschlikon